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Fachgerechte Instandhaltung der Rechenzentren-Infrastruktur

Bei hoch­komplexer IT-Infrastruktur, wie Rechen­zentren und Serverräume, ist IT-Sicherheit nur durch regel­mäßige Wartung sicherzustellen. Schon der Ausfall einer einzelnen Anlagen­komponente kann zu einer Ketten­reaktion führen, die im schlimmsten Fall das komplette Rechenzentrum lahm legt. Die kontinuierliche Über­wachung der einzelnen Kom­ponenten und deren Funktionen macht Ausfälle oder Fehler rasch erkennbar. Fehler­quellen können dadurch schneller beseitigt und Ausfall­zeiten minimiert werden. Da jedes Rechen­zentrum so individuell ist wird ein speziell angepasster Service benötigt. Wir erbringen IT-Leistungen, die RZ-Betreiber nicht oder nur mit hohem Aufwand selbst managen können und bieten genau den Wartungs­service, der für ein Rechen­zentrum notwendig und sinnvoll ist.

 
 

Was genau bedeutet Inspektion und was Instandhaltung?

 

Zur Inspektion erfolgt eine umfassende Über­prüfung der Anlage, bzw. Einrichtung. Der gegen­wärtige Zustand wird erfasst und dokumentiert, Funktion, Einstellung und Werte überprüft. Ziel der Inspektion ist die Prüfung einer Anlage oder Ein­richtung auf ordnungs­gemäßen, sicheren und damit einwand­freien Zustand. Wir prüfen dabei einzelne Bauteile oder -gruppen auf Ver­schleiß­erscheinungen und untersuchen den Betriebs­mittelstatus. Darüber hinaus erfolgt eine Sicht­prüfung aller relevanten Ver­schleiß­teile, inkl. Verschleiß­messung und Korrosions­prüfungen. Darauf basierend werden Ist- und Soll-Zustand ver­glichen und ggf. Gründe für die Abnutzung ermittelt und wenn nötig weitere Kon­sequenzen definiert. Die erfolgreiche Inspektion wird mit einer Prüf­plakette gekenn­zeichnet und verweist auf den nächsten Über­prüfungstermin. Die Inspektion ist ein Bestand­teil der Instand­haltung und wird von unserem fach­kundigen Personal, einem Inspektor oder einem In­spizienten durch­geführt. Die Kontrollen finden in regel­mäßigen, zuvor definierten Intervallen statt. 

Die Instandhaltung umfasst alle Tätigkeiten, die die Funktions­fähigkeit einer Anlage oder Maschine sicherstellen soll. Hierzu gehören die Inspektion, Wartung und Instandsetzung, ebenso die Betriebs­optimierung und Prüfung auf Schwachstellen. Die RZservices orientiert sich dabei an der DIN 31051, die den Instand­haltungsprozess per Norm regelt: „Instandhaltung ist die Kombination aller technischen und administrativen Maß­nahmen sowie Maßnahmen des Managements während des Lebens­zyklus einer Betrachtungs­einheit zur Feststellung und Beurteilung des Ist-Zustandes sowie zur Erhaltung des funktions­fähigen Zustandes oder der Rückführung in diesen, so dass sie die geforderte Funktion erfüllen kann."

Betriebs­management

Die längste Phase im Lebenszyklus eines Rechenzentrums ist zweifellos die Betriebsphase. Hier gilt es den normalen Betrieb des Rechenzentrums aufrecht zu erhalten und die baulichen sowie technischen Anlagen in einem optimalen Zustand zu betreiben. Dazu sind Leistungen zu erbringen, die aufeinander abgestimmt und nachhaltig zu liefern sind. Instand­haltungs­maßnahmen nach DIN 31051, aber auch individuelle Instand­haltungs­strategien die ein Höchstmaß an Sicherheit und Effizienz bieten, sind dafür unerlässlich. Weiterhin gehört hier der Überblick auf die eingesetzten Infrastruktur­komponenten sowie deren Konfiguration dazu, als auch auf die Kapazität des Rechenzentrums.

Bestand- und Konfigurationsmanagement

Konfigurationsmanagement

Bestands- und Konfigurations­management

Verschiedene Gewerke und unterschiedliche Technologien kommen im Rechenzentrum zum Einsatz. Zudem steigen kontinuierlich die Möglichkeiten Anlagen zu programmieren und parametrieren. Daher sollten alle technischen Anlagen sowie deren Konfiguration, in einer CMDB (Configuration Management Database) aufgeführt sein, regelmäßig angepasst und überwacht werden. Neben dem Bestand und der Konfiguration gehört hier auch die Dokumentation des Bestandes dazu.

 

Die Anforderung:

Erfassung aller Konfigurationseinheiten und Einführung einer CMDB. Aufbau, Pflege und Verantwortung über das System muss gewährleistet sein.

Das Ergebnis:

Aufbau und Pflege einer CMDB in Bezug auf die physikalische Infrastruktur ist eine wichtige Dienstleistung der RZservices. Dazu setzen wir bevorzugt das DC-MonIToring unser Schwestergesellschaft RZproductsein, welches auch die Funktion der Inventarisierung und Dokumentation liefert. So werden online Betriebsparameter visualisiert und bei jeder Instandhaltungsmaßnahme die Bestands- und Konfigurationsparameter aktualisiert.

 

Instandhaltungsstrategien

 
 
Instandhaltungsstrategien

Instandhaltungsstrategien

Grundsätzlich unterscheidet man in der Instandhaltung die Grundmaßnahmen Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Verbesserung. Alle Maßnahmen dienen dem Zweck, die Abnutzungsgrenze, also, dass es zu einem Ausfall einer oder mehrerer Anlagen komm, zu vermeiden. Dazu sind auf die Anlagen und deren Nutzung abgestimmte Strategien und Maßnahmen einzusetzen. Hierbei darf man jedoch die Besonderheiten eines Rechenzentrums nicht unterschätzen. Gemeint sind die zwei Herzen die hier in Form der IT und die physikalische Infrastruktur schlagen. Sämtliche Maßnahmen dürfen zu keiner negativen Wechselwirkung oder ungeplanten Ausfällen führen, denn z.B. die Reparatur einer Anlage bedeutet zumindest den Verlust einer Redundanz. Dieses erfordert ein Höchstmaß an Erfahrung und Sachverstand in beiden Disziplinen.

 

Die Anforderung:

Einsatz von klassischen und individuellen Instandhaltungsstrategien zur Verbesserung der Betriebssicherheit und Kostenreduzierung in der Instandsetzung. Einhaltung normierter sowie herstellerspezifischen Anforderungen. Vermeidung von Wechselwirkungen und ungeplanten Ausfällen.

Das Ergebnis:

Sämtliche Instandhaltungsmaßnahmen werden sorgfältig geplant und vorbereitet. Abhängig von den Ansprüchen an die Verfügbarkeit, Redundanzkonzepten und Ausstattung der Anlagen, wird zwischen präventiver und vorausschauender Instandhaltung unterschieden. Je nach Umfang der Maßnahmen kommt dann ein erfahrener Koordinator zum Einsatz, der Gesamtfunktion, also die zwei Herzen, im Blick hat. Optimal ist hier auch der Einsatz einer Instandhaltungssoftware (DC-MonIToring). Hier können neben Terminen, technischer Dokumentation etc. auch wichtige Informationen über die Historie der Anlagen hinterlegt werden welche Diagnosen und Instandsetzungsmaßnahmen vereinfachen. Weiterhin liefern solche Lösungen wichtige Informationen über den Anlagenzustand zwischen Instandhaltungsterminen.

 

Kapazitätsmanagement

 
 
Kapazitätsmanagement

Kapazitätsmanagement

Die Kapazität eines Rechenzentrums in Bezug auf Größe und Anzahl der Racks ist schnell erkannt. Anders sieht es mit der Kapazität der Energie- oder Kälteversorgung aus. Weiterhin sind auch noch die Redundanzen in der Versorgungstechnik zu berücksichtigen. Es gibt einen engen Zusammenhang zwischen dem Grad der Redundanz, der bereitgestellten und der genutzten Kapazität. Werden beispielsweise zwei redundante USV-Anlagen oberhalb von 50% ihrer Kapazität betrieben, entfällt hier ggf. die benötigte Redundanz bei Ausfall einer Anlage. Dieses muss kontinuierlich überwacht und ggf. Abhilfe geschaffen werden. Aber auch zu geringe Lasten oder eine Asymmetrie in der Lastverteilung kann negative Folgen auf die Sicherheit und Effizienz des Rechenzentrums haben.

 

Die Anforderung:

Schaffung von Transparenz in der Gesamtkapazität, der bereitgestellten und genutzten Kapazität. Überwachung von Redundanzgefährdungen und asymmetrischen Lastverteilungen.

Das Ergebnis:

Hier führt die RZservices bedarfsorientierte Inspektionen der Lastverteilung in der Versorgungstechnik durch. Dazu werden sowohl vorhandene Messgeräte abgelesen, als auch eigene unterbrechungsfreie Messungen durchgeführt und dokumentiert bzw. Handlungsempfehlungen ausgesprochen. Diese relativ aufwendige Methode der Inspektion sollte, wo möglich, gegen den Einsatz eines DC-MonIToring ersetzt werden. Hierbei besteht die Möglichkeit, anhand eines geeigneten Messkonzeptes, diese Überwachung weitestgehend zu automatisieren, sodass der Aufwand hierfür minimiert wird und trotzdem der gewünschte Effekt beibehalten wird.

 
 
 

An Verfügbarkeit, Sicherheit und Wirt­schaftlichkeit der Rechen­zentren werden die höchsten Anforderungen gestellt. Mit DC-as-a-Service stehen Ihnen Produkte und Dienst­leistungen zur Verfügung, um allen An­forderungen gerecht zu werden.

Die stetig steigenden gesetzlichen und regulatorischen An­forderungen an den IT-Betrieb stellen eine enorme Heraus­forderung an alle IT-Bereiche dar. Aus diesem Grund entscheiden sich immer mehr RZ-Betreiber Kern­kompetenzen zu fokussieren und Auf­gaben rund um Instandhaltung, Sicherheit und wirtschaftliche Optimierung an Service­partner abzugeben. Bedingt durch die Individualität der verschiedenen Rechen­zentren und Kunden­anforderungen hat die RZservices das Dienst­leistungsportfolio DC-as-a-Service (Datacenter-as-a-Service) entwickelt.

DC-as-a-Service beinhaltet eine Reihe von klassischen, individuellen und anpassungs­fähigen Modellen, die Instand­haltungs- und Service­dienst­leistungen von Teil­bereichen bis hin zur gesamten RZ-Infrastruktur abdecken. Dabei basieren sämtliche Aktivitäten von DC-as-a-Service grundsätzlich auf drei Säulen: Ver­fügbarkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Wir bieten flexible Dienst­leistungspakete an, um Infrastrukturen zu unterstützen und zu optimieren, aber auch Basis­leistungen, wie Wartungen, Inspektionen, Reinigungen und Umzüge von Rechenzentren und Serverräumen.

Von RZservices erhalten Sie ein Servicepaket, das speziell auf Ihre An­forderungen und die Be­schaffenheit Ihres Rechen­zentrums zugeschnitten ist. Dazu dienen z. B. unsere individuellen Service-Level-Agreements. Außerdem können Sie so wohl ein Gesamt­paket beauftragen, als auch Teil-Services in Anspruch nehmen. Ganz gleich, ob sich Ihr Rechen­zentrum in Planung oder bereits im laufenden Betrieb befindet – DC-as-a-Service kann zu jedem Zeit­punkt im­plementiert werden. Sprechen Sie uns an!

Unsere Serviceleistungen

Service Hotline

 
 
Service Hotline

Service Hotline

Um auf Betriebsstörungen angemessen und professionell reagieren zu können, ist die telefonische Erreichbarkeit eines sachkundigen Servicedienstleisters unabdingbar. Nur so können geeignete Maßnahmen geleistet werden, die den ursprünglichen Betrieb der Anlagen und Komponenten wiederherstellt.

 

Die Anforderung:

24-Stunden-Rufbereitschaft des Servicedienstleisters an 365/366 Tagen über eine Service-Hotline

Das Ergebnis:

Der Abschluss eines Servicevertrages beinhaltet bereits die Basispauschale eine Rund-um-die-Uhr-Rufbereitschaft. Nach Eingang der Störmeldung erfolgt eine Reaktion durch einen Technikereinsatz am darauffolgenden Arbeitstag während der Regelarbeitszeit

 

NOC (Network Operations Center)

 
 
NOC

NOC (Network Operations Center)

Ergänzend zu der telefonischen Service Hotline ist ein technisches Detektieren von Betriebs- und Störmeldungen, sowie das weiterleiten dieser Informationen an eine ständig besetzte Stelle, ein höheres Level der Betriebsführung. So können technische Informationen aller Anlagen und Komponenten auch ohne das Mitwirken von personellen Ressourcen übermittelt und bearbeitet werden.

 

Die Anforderung:

Persönliche und technische Übermittlung, sowie definierte Behebung von Betriebs- und Störmeldungen.

Das Ergebnis:

Telefonische Erreichbarkeit rund um die Uhr und Einsatz eines Monitoring-Systems. Hier werden im Vorfeld vereinbarte Mechanismen eingeleitet, mittels Ticketsystem erfasst und abgearbeitet. Das Network Operations Center (NOC) der RZservices bearbeitet jede Störung immer bis ein Ticket auch wieder geschlossen werden kann.

 

Performance- und Redundanztest

 
 
Performancetest

Performance- und Redundanztest

Halten die Performance und die Ausfallsicherheit des Rechenzentrums, was die Planung verspricht? Speziell bei neu errichteten Rechenzentren sollte ein umfangreicher Last- und Redundanztest selbstverständlich sein. Denn die Zeit vor der Besiedelung durch die IT-Komponenten und damit verbundenen Beginn des produktiven Betriebs des Rechenzentrums ist meistens die einzige und letzte Möglichkeit, die zugesagten Eigenschaften in Bezug auf Leistung und Redundanz zu testen. Nur so kann man die später möglichen Betriebszustände anhand von speziellen Prüfszenarien simulieren und dokumentieren.

 

Die Anforderung:

Erstellung von Prüfszenarien als Simulation der verschiedenen möglichen Betriebszustände. Methoden zur Überprüfung der verschiedenen Redundanzkonzepte. Dokumentation der, durch die Prüfszenarien provozierten, Zustände.

Das Ergebnis:

Die RZservices ist spezialisiert auf diese Art der Performance- und Redundanztests. Als Mindestvoraussetzung hierfür sind Prüfszenarien, welche die Versorgungstechnik in einem sehr wenig belasteten Zustand betreiben, in verschiedenen Teillastbereichen bis zur hin Volllast. Ebenfalls kommt es in diesen Szenarien gezielt zu Ausfällen von Versorgungsanlagen. Als eigentliche Last kommen Lastbänke in den Racks zum Einsatz. Diese Lastbänke erzeugen die Wärmelast ähnlich wie es später die IT-Komponenten tun. Zur Dokumentation der Prüfszenarien dienen Checklisten, die mit Messdaten aus verschiedenen Messgeräten ausgefüllt werden. Besser noch ist der Einsatz eines DC-MonIToring. Hier können dann die verschiedenen Szenarien auch grafisch dargestellt und dokumentiert werden.
 

 

SLA (Service Level Agreement)

 
 
SLA Service Level Agreement

SLA (Service Level Agreement)

Abhängig von den Anforderungen an die Verfügbarkeit der RZ-Infrastruktur, sollten für sensible Bereiche auch besondere Bedingungen geschaffen werden. So reicht es oft nicht nur erreichbar zu sein, sondern auch in einer schnellstmöglichen Einsatzzeit vor Ort zu sein, um die Ursache der Störung beseitigen zu können

 

Die Anforderung:

Standortbezogene und individuelle Serviceleistungen. Modulare und Gewerke bezogene Reaktionszeiten.

Das Ergebnis:

Entwicklung eines kundenorientierten Service Level Agreement als Bestandteil des gesamten Servicevertrages. Klar definierte und zugesicherte Reaktionszeiten für den Technikereinsatz.

 
 
 

Unsere Referenzen sprechen für sich

 
 

Phone +49 2741 9321-0

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