Prima Klima. Wann lohnt sich eine neue RZ-Klimaanlage?

28.08.2019

Nach der Hitze ist vor der nächsten Hitzewelle. Gerade ältere Klimaanlagen in Rechenzentren sollten überprüft und optimiert werden.

Alter und eingesetztes Kältemittel. Nach Angaben der DATA CENTER GROUP sollten das die beiden häufigsten Gründe für die Neuanschaffung von Klimaanlagen sein. Der Plattformanbieter für physikalische und digitale Infrastrukturen gibt Hinweise, die RZ-Betreiber dabei unterstützen, den Status Ihrer IT-Infrastruktur einzuschätzen und deren Effizienz und Funktionalität zu optimieren.

Hohe Temperaturen setzten nicht nur Menschen zu, sondern immer öfter auch IT-Infrastrukturen in Rechenzentren. Oftmals sind ältere Klimaanlagen nicht für aktuelle Systemanforderungen ausgelegt und knicken dann durch die zusätzliche Wärmebelastung erst recht ein: Auf eine Temperatur von 32 Grad ausgelegt, kommt es bei Hitzeperioden mit bis zu 40 Grad zwangsläufig zu Störungen. Unabhängige Studien zeigen, dass Klima- beziehungsweise Kühlungsanlagen ab einem Alter von zehn Jahren einen erhöhten Aufwand an Wartung und Reparatur benötigen. Das ist immer häufiger mit Schwierigkeiten und erhöhten Kosten bei der Ersatzteilbeschaffung verbunden. Die Prüfung einer Neuanschaffung ist in diesem Fall sinnvoll.

In Verbindung mit der Umsetzung der EU-Klimaziele in Hinblick auf fluorierte Treibhausgase hat der deutsche Gesetzgeber bereits 2015 die F-Gase-Verordnung verabschiedet. Davon betroffen sind derzeit mehr als 90 Prozent aller Klimaanlagen in deutschen Rechenzentren. Gleichzeitig wird die Beschaffung von Kältemitteln wie zum Beispiel R410A erschwert. Zum einen durch konstant ansteigende Beschaffungskosten. Zum anderen durch verringerte Produktionsmengen der Hersteller. Bei einem anstehenden Austausch vorhandener Anlagen oder gar einer Neuanschaffung sollte daher durch einen Klimaspezialisten die Dimensionierung der Anlage sowie die für den Einsatz in Frage kommenden Kältemittel analysiert und bewertet werden.

„Wasser (R718), Propan (R290) und Ammoniak NH3 (R717) werden häufig als zukunftsfähige Kältemittel genannt. Auch alternative Klimatisierungen wie indirekte freie oder adiabatische Kühlung und auch eine Kraft-Kälte-Koppelung sind mögliche Lösungen. Der Staat unterstützt Unternehmen, die im Zuge der F-Gase-Verordnung ihre Klimatisierung auf natürliche Kältemittel umsetzen, mit finanziellen Fördermaßnahmen. Gerne prüfen wir gemeinsam mit Ihnen, ob und in welchem Umfang Sie von diesen Fördermitteln profitieren können”, sagt Stephan Sequens, Sales Director DACH.

 
 

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