Kühler Kopf für heiße Tage
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Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt.

22.07.2019

Hohe Temperaturen setzten aber nicht nur uns Menschen zu, sondern immer öfter auch den Kühlsystemen von IT-Infrastrukturen in Rechenzentren

Wetterexperten prognostizieren für 2019 erneut einen heißen Sommer mit hohen Temperaturen. Im Sommer 2018 erreichten uns vermehrt Hilferufe von IT-Leitern, deren Klimaanlage dem Hitzerekord nicht mehr gewachsen war. Das hat vielfältige Gründe: Oftmals ist die Anlage nicht mehr für die aktuellen Systemanforderungen ausgelegt und kann der zusätzlichen Belastung nicht Stand halten. Oftmals sind vorhandene Klimaanlagen auch auf eine Temperatur von 32° C ausgelegt, was bei Hitzeperioden wie in den letzten beiden Jahren mit bis zu 40 Grad zu Störungen führt. Nachfolgend haben wir für Sie einige Fragen und Antworten vorbereitet, die Sie dabei unterstützen sollen, den Status Ihrer IT-Infrastruktur einzuschätzen und Möglichkeiten zur Steigerung der Effizienz und Funktionalität aufzuzeigen.

 
 

Ist Ihre Klimaanlage älter als 10 Jahre?

Unabhängige Studien zeigen, dass Klima- bzw. Kühlungsanlagen ab diesem Zeitpunkt einen erhöhten Aufwand an Wartung und Reparatur benötigen. Leider ist das immer häufiger mit Schwierigkeiten und erhöhten Kosten bei der Ersatzteilbeschaffung verbunden. Daher lohnt es sich, diese Anlagen begutachten und in Hinblick auf Effizienz, Funktionstüchtigkeit, etc. zu überprüfen.

 
 
 

Ist Ihre Klimaanlage konform zur F-Gase-Verordnung?

In Verbindung mit der Umsetzung der EU-Klimaziele in Hinblick auf fluorierte Treibhausgase hat der deutsche Gesetzgeber bereits 2015 die F-Gase-Verordnung verabschiedet. Diese soll Betreiber von Klimaanlagen zum Einsatz klimafreundlicher Alternativen zu F-Gasen bewegen. Dies erfolgt in 7 Schritten (Phase-Down) von 100 % in 2015 bis auf 21 % im Jahr 2030. Davon betroffen sind derzeit mehr als 90 % aller Klimaanlagen in Rechenzentren. In mehreren Teilschritten wird die Beschaffung von Kältemitteln wie z. B. R410A erschwert. Zum einen durch konstant ansteigende Beschaffungskosten. Zum anderen durch verringerte Produktionsmengen der Hersteller. Bei einem anstehenden Austausch vorhandener Anlagen oder gar einer Neuanschaffung sollte daher durch einen Klimaspezialisten die Dimensionierung der Anlage sowie die für den Einsatz in Frage kommenden Kältemittel analysiert und bewertet werden.

 

Welches Kältemittel setzen Sie ein?

Im Zuge der F-Gase-Verordnung werden Kältemittel wie R410A, R404A oder R570A immer weniger produziert und somit immer teurer. Was bedeutet das für Sie? Kostete 1 kg R410A vor 3 Jahren noch 15 Euro/Kilo, hat sich der Preis inzwischen bereits auf 30-45 Euro/kg verdoppelt. Experten sind sich einig, dass sich die Kosten bis 2030 nochmals mindestens verdoppeln werden. Wasser (R718), Propan (R290) und Ammoniak NH3 (R717) werden häufig als zukunftsträchtige Kältemittel genannt. Auch alternative Klimatisierungen wie indirekte freie oder adiabatische Kühlung und auch eine Kraft-Kälte-Koppelung sind mögliche Lösungen. Doch passt es zu den Anforderungen Ihres Unternehmens? Welcher zeitliche und monetäre Aufwand ist mit einer Umstellung der Klimatisierung verbunden? Diese und weitere Fragen beantwortet Ihnen gerne unser Klimaspezialist in einem Gespräch vor Ort. Gleich Termin vereinbaren.

 

Kennen Sie das Angebot von Bund und Ländern zur Förderung natürlicher Kältemittel?

Der Staat unterstützt Unternehmen, die im Zuge der F-Gase-Verordnung ihre Klimatisierung auf natürliche Kältemittel wie Wasser umsetzen, mit finanziellen Fördermaßnahmen.

 

Klimacheck - Fragen weg

Sie wollen Gewissheit bezüglich Funktionalität und Zukunftssicherheit Ihrer RZ-Klimatisierung? Gerne prüfen wir gemeinsam mit Ihnen, ob und in welchem Umfang Sie von diesen Fördermitteln profitieren können. Dann vereinbaren Sie noch heute einen Termin mit einem unserer RZservices-Spezialisten.

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