Gegen alle Gefahren gewappnet: KRITIS-Kunde setzt auf nachhaltiges Hochleistungs-Rechenzentrum

Das neue Data Center in Wedau-Nord wird um einen zweigeschossigen Anbau erweitert.

Im Bereich der kritischen Infrastrukturen (KRITIS) spielen Datensicherheit und -verfügbarkeit eine ganz besondere Rolle. Ein Kunde aus diesem Segment setzt bei seiner IT auf die Expertise der DCC Duisburg CityCom und hat einen langfristigen Mietvertrag über eine Gesamtfläche von rund 1400 Quadratmetern mit insgesamt 310 Server-Racks abgeschlossen.

Zur Historie: In einer Bauzeit von nur zwölf Monaten hatte die DCC Duisburg CityCom (ein kommunaler IT- und Telekommunikationsdienstleister und Teil der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft DVV) gemeinsam mit der DATA CENTER GROUP ein neues Hochleistungs-Rechenzentrum realisiert (wir berichteten in DC MAG 15). Das Rechenzentrum zeichnet sich durch sein besonderes Nachhaltigkeitskonzept aus.

 
 
Data Center Weidau
 
 

Qualität und hohe Standards

„Der Zuschlag ist ein Beleg für die Qualität und die hohen Sicherheitsstandards, die wir mit unseren Rechenzentren und unserer IT-Infrastruktur bieten“, sagt Marcus Vunic, der als DVV-Geschäftsführer unter anderem die Ressorts Informationstechnologie, Telekommunikation und Digitalisierung verantwortet.

 
 

Der Mietvertrag sieht drei Anmietungsstufen von Flächen für jeweils rund 100 Server-Racks vor. Alle Flächen befinden sich am Standort des neuen DCC-Rechenzentrums im künftigen Technologiequartier Wedau-Nord. In der ersten Stufe nutzt der Kunde ab März des kommenden Jahres die Serverräume in dem bestehenden Neubau. Für die beiden weiteren Anmietungsstufen wird die DCC dann in den kommenden Jahren einen zweigeschossigen Anbau realisieren.

„Wir freuen uns, dass wir weiteres Wachstum erzeugen können. Viele Kunden haben, wie wir selbst auch als Unternehmen im Bereich der kritischen Infrastruktur, besondere Ansprüche an ihre IT-Infrastruktur. In diesem Bereich sind wir gut positioniert mit unseren Rechenzentren, welche die höchsten Sicherheits- und Verfügbarkeitsklassen erfüllen und damit in der Region neue Maßstäbe setzen“, sagt DCC-Geschäftsführer Stefan Soldat.

Die Standards richten sich nach den Vorgaben des Bundesamtes für Sicherheit (BSI) in der Informationstechnik: Die Infrastruktur ist redundant aufgebaut. Das bedeutet, dass die Versorgung mit Strom und Kälte auch bei Ausfällen mehrfach abgesichert ist. So wird das Rechenzentrum von zwei getrennten Netzzugängen mit Strom versorgt, bei einem Ausfall der externen Energieversorgung ist der Weiterbetrieb über 72 Stunden bei Volllast über Dieselaggregate gesichert. Auch die Datenleitungen sind über getrennte Trassen abgesichert. Modernste Technik und hochqualifiziertes Fachpersonal gewährleisten einen störungsfreien und sicheren Betrieb, um die hohen Sicherheits-Ansprüche des Kunden uneingeschränkt zu erfüllen.

 
 

Mehr zur Historie des Projektes lesen Sie HIER

 
 

Daten & Fakten

 
 

Ausbaustufe 1

  • 110 Racks für eine Gesamtleistung von 660 KW (6 KW je Rack)
  • Kälteerzeugung mit direkter freier Kühlung
  • Kälteversorgung in 1:1 Redundanz
  • Sicherheitstechnik mit EMA (Einbruchmeldeanlage)
  • Zutrittskontrolle sowie Videotechnik
 
 

BU Racks

Ein wegweisendes Konzept: Der Mietvertrag sieht drei Anmietungsstufen von Flächen für jeweils rund 100 Server-Racks vor.

 
 

BU Technik (rot)

Alle Gewerke greifen perfekt ineinander: Modernste Technik und ein besonderes Nachhaltigkeitskonzept sorgen für einen sicheren Rechenzentrumsbetrieb.

Phone +49 2741 9321-0

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