Bauantrag für neues Rechenzentrum in Bad Vilbel gestellt

26.10.2022

Data Center Group ist Projektenwickler für ein neues Rechenzentrum im Rhein-Main Gebiet.

Das geplante neue Data Center in Bad Vilbel
Das geplante neue Data Center in Bad Vilbel
 
 

Ob Videostreaming, Online-Gaming, remote Work, digitale Schule oder smart Manufacturing – die Digitalisierung erfährt einen ungebremsten Schub und die Entwicklung bricht nicht ab. Damit alles reibungslos läuft, braucht es hinterher all diesen Anwendungen hochverfügbare und sichere Rechenzentren.

In Bad Vilbel, Massenheim, nördlich von Frankfurt am Main, soll solch ein Datacenter entstehen, um dieser Nachfrage gerecht zu werden. Einer der größten Internetknoten weltweit, der DE-CIX, ist nur wenige Kilomenter entfernt.

Den Bauantrag für das Rechenzentrum hat ein neu gebildetes Konsortium gestellt: Die WV Energie AG, die Stadtwerke, deren Immobilienbetrieb sowie der regionale Versorger OVAG wollen in der Main-Region das Rechenzentrum mit der Data Center Group (DCG) als Projektverantwortlicher realisieren.

 
 
Ralf Siefen, Gründer und CEO der Data Center Group
Ralf Siefen, Gründer und CEO der Data Center Group

Bei der Baumaßnahme handelt es sich um den Neubau eines hochmodernen, nachhaltigen und auch energetisch zukunftsorientierten modularen Rechenzentrumsgebäudes. „Die ökologische Nachhaltigkeit spielt bei diesem Großprojekt eine bedeutende Rolle“, so Ralf Siefen, CEO der DCG. „Wir berücksichtigen das an verschiedensten Stellen in der Planung des hochverfügbaren und energieeffizienten Rechenzentrums“ führt er weiter aus.

 
 
 

So wird das Rechenzentrum mit grünem Strom aus erneuerbaren Energien betrieben. Teile des Dachs sowie die Wände der Süd- und Westseite werden mit Photovoltaikanlagen ausgestatttet. Das vermindert zusätzlich den Anteil des Stromzukaufs. Dies sind effektive Maßnahmen, um die Treibhausgasemissionen nachhaltig stark zu senken.

Das Gebäude wird mit der städtischen Planung in Einklang gebracht. Geplant ist auch eine Dach- und Fassadenbegrünung. Diese wirkt dämmend und schützt gegen UV-Strahlen, Hagel, starke Temperaturschwankungen, Schadstoffen und Schmutz. Ein erhöhter Schallschutz infolge guter Absorption durch die Vegetation ist zusätzlich gewährleistet.

Für einen umweltschonenenden Umgang mit Ressourcen soll weiterhin die Auskopplung der Wärme für einen externen Wärmeverbraucher umgesetzt werden. Dazu wird eine Schnittstelle für Wärmerückgewinnung umgesetzt. Für die Nutzung der Abwärme aus dem Rechenzentrum kommen als Abnehmer die geplante Groß-Therme der Stadt oder Neubaugebiete in Massenheim, die ans Fernwärmenetz angeschlossen sind, infrage.

Ein großer Anteil des Energieverbrauchs in Rechenzentren fällt für die Klimatisierung an. Daher wird die Verwendung von Rückkühlern eingeplant. Dies sorgt für einen größtmöglichen Anteil an indirekter freier Kühlung und gewährleistet damit eine hohe Effizienz des Kältetechniksystems.

Das Großprojekt wird aus einem Hauptgebäude mit Nebentrakt bestehen und mit entsprechenden Schutzmaßnahmen und neuester Technik ausgestattet, um die maximale physikalische Sicherheit und Verfügbarkeit der Daten zu gewährleisten. Ein Bürotrakt sorgt zudem für die Unterbringung von insgesamt 30 neu geplanten permanenten Arbeitsplätzen.

„Wir sind stolz, dass wir als Projektpartner dieses zukunftsweisende Projekt planen dürfen. Damit setzen wir neue Maßstäbe für die Branche“, erläutert Ralf Siefen.

Das hochmoderne Data Center soll in der Massenheimer Zeppelinstraße auf insgesamt 10.000 Quadratmetern realisiert werden. Die Data Center Group ist Entwickler, Planer und Umsetzer des Projekts. Die Arbeiten beginnen im nächsten Jahr. Geplant sind 1,5 Jahre Bauzeit vom Baustart bis zur Umsetzung der Komplexhülle inkl. Ausbau des ersten Bauabschnitts.

 
 

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