Spannende Lösung im Trafo-Gebäude - Rechenzentrum für die Universität Potsdam

Referenzen | 21.06.2023

Die Universität Potsdam ist eine Lehranstalt an 3 Standorten und die größte Hochschule im Bundesland Brandenburg. Aktuell sind an der Universität ca. 22.000 Studierende auf 170 verschiedene Studiengänge verteilt eingeschrieben. Die Universität legt besonderen Wert auf Internationalität und pflegt Partnerschaften zu Institutionen in der ganzen Welt. Forschungsschwerpunkte liegen bei Kognitionswissenschaften, Datenwissenschaften, Geo- und Umweltwissenschaften sowie Evolutionsbiologie. Sowohl für die Verwaltung der Hochschule als auch für den reibungslosen Ablauf zahlreicher Forschungs- und Lehr-Anwendungen der Fakultäten und den damit anfallenden Datenmengen braucht es eine funktionierende und hochverfügbare IT-Infrastruktur.

Da die IT-Infrastruktur zuvor an verschiedenen Standorten ge- und den Anforderungen entwachsen war, beauftragte man die Data Center Group (DCG) als Generalplaner für die technische Gebäudeausrüstung (TGA) eines neuen Rechenzentrums und einer IT-Infrastruktur unter einem Dach. Unter dem Bauherrn, dem Land Brandenburg, sollte ein Interims-Rechenzentrum zur Überbrückung für ein Großrechenzentrum umgesetzt werden.

Das Data Center wurde im Bestand und bei laufendem Betrieb in Anlehnung an die DIN EN 50600 errichtet. Eine besondere Herausforderung stellte dabei der neue Standort für das Rechenzentrum dar: Ein altes Trafogebäude sollte das neue Zuhause für die IT werden. Da dessen Umgebung jedoch unter Denkmalschutz steht, galt es einiges zu beachten: So durften die Eingänge des Gebäudes nicht verändert werden und aufgrund von Platzmangel und Denkmalschutz wurde ein Notstrom-Dieselaggregat als kompakte neben dem Gebäude platziert. Auf dem Dach des Trafogebäudes wurde eine Stahlbühne installiert, auf der die Kältekomponenten mit redundanter Kälteerzeugung und Versorgungstrassen Platz fanden. Das angrenzende Gebäude wurde zudem im Fassadenbereich an Türen und Fenstern brandschutztechnisch saniert, auch hier unter Berücksichtigung der Auflagen des Denkmalschutzes für das gesamte Gebäudeensemble.

Das Projekt konnte termingerecht trotz zusätzlicher Hürden, wie der Corona-Pandemie und Lieferengpässen, Ende 2022 der Universität übergeben werden.

„Obwohl Herausforderungen beim Bau des Rechenzentrums wie der Einhaltung des Denkmalschutzes und dem Bau im laufenden Betrieb die Arbeit erschwerten, übertraf die Data Center Group unsere Erwartungen. Das Projekt wurde innerhalb der genehmigten Baukosten und termingerecht fertiggestellt. Somit vereinen wir nun unsere gesamte IT-Infrastruktur unter einem Dach“, betont Rolf Adams, Leiter Infrastruktur Netz der Universität Potsdam.

Die DCG vereinte alle Planungsaktivitäten mit eigenem Personal und konnte somit ganzheitlich als verlässlicher Partner für das Projekt agieren, um die Objekt-, Tragwerks- und Fachplanungen dieser sehr speziellen IT-Infrastruktur erfolgreich umzusetzen.

Somit kann sich die Universität Potsdam zukünftig entspannt auf ihre optimierte, hochverfügbare und sichere IT-Infrastruktur im Trafogebäude verlassen.

 

Quelle Titelbild: Rigorius (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Potsdam_Uni-Haus-12_20220905_123604.jpg)

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