Update Rechenzentrum Stadtwerke Ulm

Baufortschritt durch Technik
News | 12.06.2024

Das neue Colocation-Rechenzentrum im Ulmer Science Park schreitet voran. Auf einer Fläche von gut 1.430 Quadratmetern realisiert die Data Center Group (DCG) als Generalunternehmer das Projekt für die SWU TeleNet GmbH, einer Tochtergesellschaft der Stadtwerke Ulm, die sich als Anbieter für verschiedene Telekommunikationsdienste spezialisiert hat. Nach dem feierlichen Spatenstich im September 2023 fiel der Startschuss.

In den vergangenen Monaten wurden sowohl beim Innenausbau als auch bei den Außenarbeiten große Fortschritte erzielt. Der Trassenbau im Erdgeschoss (EG) und Obergeschoss (OG) wurden erfolgreich abgeschlossen. Ebenso konnten die Betonkosmetik- und Malerarbeiten im gesamten Gebäude termingerecht fertiggestellt werden. Darüber hinaus wurden die Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) auf den Bauteilen des Obergeschosses sowie die Dacharbeiten einschließlich der Dacheindeckung erfolgreich ausgeführt.

In den kommenden Monaten stehen unter der Leitung von Tim Kohlhaas (Projektleiter) und Jörg Münker (Bauleiter) weitere wichtige Schritte an: Geplant ist die Errichtung der Gebäude in der Technikspange, darunter das PoP-Gebäude (Point of Presence), das Herzstück der Glasfaserverkabelung, die Transformatoren sowie die Netzersatzanlage (NEA). Darüber hinaus werden Tiefbauarbeiten für Regenwasser, Schmutzwasser, Blitzschutz und die Verlegung von Leerrohren durchgeführt. In Kürze wird mit der Herstellung der Außenanlagen sowie dem Einbau des Doppelbodens im Erdgeschoss und der Bodenbeschichtung im Obergeschoss begonnen. Der Stahlbau für die Dachkonstruktion in beiden Geschossen ist ebenso vorgesehen wie das Einbringen der Racks zur Vorbereitung der technischen Ausrüstung.

Der Baufortschritt liegt voll im Zeitplan, bei einigen Gewerken sogar schneller als geplant, und die bisherigen Arbeiten wurden zur vollsten Zufriedenheit des Auftraggebers ausgeführt:

„Wir sind mit den bisherigen Arbeiten mehr als zufrieden. Die Data Center Group schafft es, sowohl im Zeitplan zu arbeiten als auch alle Arbeiten sorgfältig, gewissenhaft und qualitativ hochwertig auszuführen. Jeder Handgriff folgt einem klaren Plan, bei dem jedes Rädchen in das andere greift“, sagt Jürgen Werner Leiter des Rechenzentrums SWU TeleNet.

Das Rechenzentrum wird nach höchsten Nachhaltigkeitsstandards geplant. Die Stromversorgung erfolgt ausschließlich mit Grünstrom aus eigener Erzeugung der Stadtwerke und Photovoltaikanlagen vor Ort. Die ausfallsicheren Kühlanlagen nutzen niedrige Außentemperaturen, um erst bei höheren Temperaturen kühlen zu müssen („freie Kühlung"). Eine Schnittstelle zur Abwärmenutzung sorgt dafür, dass Abwärme abgeführt und an anderer Stelle genutzt werden kann.

Derzeit laufen vielversprechende Verhandlungen mit verschiedenen Unternehmen, die voraussichtlich Anfang 2025 in das Rechenzentrum einziehen können. Ein besonderes Augenmerk liegt bei der Unterstützung von Firmen, die einen höheren Leistungsbedarf im Serverschrank brauchen, wie beispielsweise KI-Dienstleistungen.

Titelbild: © tichr / #119903001 / stock.adobe.com (Standardlizenz)

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